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Der Vortrag

Requirements Engineering hat sich in den letzten Jahren mit Rollen, Methoden und Prozessen in vielen Unternehmen etabliert. Dennoch kann man spüren, dass Agilität ein erhebliches Umdenken erfordert. Nicht wenige sehen bei agilem Vorgehen keinen Platz für dedizierte RE-Rollen. Der Product Owner kann das ja alles im Alleingang erledigen, oder? Der Vortrag geht der Frage nach, ob es in agilen Projekten neben dem Product Owner noch Platz für Requirements Engineers gibt.

Lessons Learned:

Wird das Know-how des Requirements Engineers in agilen Projekten noch gebraucht? Kann Requirements Engineering überhaupt agil sein?
Requirements Engineering erlebt disruptive Veränderungen im agilen Umfeld: Dokumentenorientierung wird durch Artefakt-Denken ersetzt. Modellbasierte Methoden überleben nur, wo sie agile Adaptionen erfahren. Mit Use Case 2.0 zeigt der Vortrag ein Beispiel dafür. Interaktive Kreativitätstechniken, Anleihen aus dem UX und dem Design Thinking finden Eingang in das agile Requirements Engineering. Auch dieser Aspekt wird im Vortrag durch ein Beispiel veranschaulicht.

Kann die agile Entwicklung umgekehrt auch vom „klassischen“ Requirements Engineering profitieren? Mit dem Einzug der agilen Entwicklung in regulierte Branchen und der Skalierung auf große verteilte Projekte gewinnt das „klassische“ Requirements Management als Ergänzung zum Backlog-Management an Bedeutung. Der Vortrag zeigt den Einsatz von Techniken zur Gewährleistung von Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit im agilen Kontext.   

Die Referentin

Ursula Meseberg (Dipl. Math.) hat die Berliner microTOOL GmbH 1984 mitbegründet und ist Geschäftsführerin des Unternehmens. Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn hat sie mehrere Jahre als Consultant vorwiegend an der Anpassung und Einführung von Systemanalyse- und Software-Entwicklungsmethoden sowie der Entwicklung unternehmenseigener Vorgehensmodelle mitgewirkt. Sie ist assoziiertes Mitglied des IREB und IIBA-Member.

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